Bei der Kesseldruckimprägnierung wird vorgetrocknetes Holz in einen Druckkessel eingebracht und dort zunächst einem Vakuum ausgesetzt. Dadurch wird dem Holz die enthaltene Luft abgezogen. Der Druckkessel wird anschließend mit einem Tränkmittel geflutet und gleichzeitig unter Hochdruck gesetzt. Das Tränkmittel und damit die darin enthaltenen fixierenden Holzschutzsalze werden so in das Holz hineingepresst.

Nach der Imprägnierung durchläuft das Holz eine Trocknungsphase, während derer es vor Bewitterung geschützt wird. Die im Imprägniermittel enthaltenen Holzschutzsalzen kristallisieren aus, was dann ein späteres Auswaschen verhindert.

Bei Fichte wird mit der Kesseldruckimprägnierung eine Eindringtiefen von bis ca. 10mm im Splintholz erreicht.